Häuser und Straßenzüge im Wandel der Zeit
Der Architekt Eric Wollesen hat seit den 80er Jahren in Lippstadt nachverfolgt, wie der städtebauliche Wandel
die Straßenzüge schon seit den 60er und 70er Jahren verwandelt hatte.
Auf seiner privaten Homepage ↗
wollesen.info zeigt er auf zahlreichen Seiten,
wie Häuser und Plätze in Lippstadt früher aussahen - in Gegenüberstellung zu aktuellen Fotos.
Bahnhofstraße
Die Bahnhofstraße steht seit langem im Fokus der Lippstädter Stadtentwicklung: von Abrissen im Herbst 2020 südlich der Straße bis zur Geschichte der Musikkneipe „Don Quijote“. Auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände entsteht ein neues Stadthaus.
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Beckumer Straße
Die Beckumer Straße ist flankiert von den Werksflächen der Hella und der Rothen Erde (Thyssenkrupp). Die historische Werksiedlung der „Königlichen Artilleriewerkstatt“ von 1905 wurde größtenteils 1999 abgerissen und durch Parkplätze ersetzt.
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Bökenförder Straße
Früher war die Bökenförder Straße mit sechs Gaststätten eine ausgesprochen „gastliche Straße“, darunter das Restaurant Ortwein, der Hubertushof und die Union-Klause. Nach und nach sind diese Lokale verschwunden.
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Burgstraße
Im Mittelpunkt steht der Umbau der Kanu-Slalomstrecke an der Burgmühle als letzte große Hochwasser-Schutzmaßnahme
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Cappelstraße
Die Cappelstraße gilt als älteste Straßenverbindung Lippstadts. Die Seite versammelt zahlreiche Einzelbeiträge – vom neuen Nicolaiforum, den ersten Lippstädter Stolpersteinen bis zu archäologischen Funden an St. Nicolai, sowie mehreren Hausabrissen entlang der Straße.
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David-Gans-Straße
An der Ecke zur Stiftstraße stand ein altes Fachwerkhaus, hinter dem sich – erst beim Abriss sichtbar – der Zugang zur ehemaligen Synagoge Lippstadts verbarg.
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Erwitter Straße
Beschrieben wird das Ende von „Reifen Finger“. An seiner Stelle stehen heute Discount-Läden, ein Parkplatz und ein Wohnblock.
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Fleischhauerstraße
Mehrere Veränderungen entlang der Fleischhauerstraße werden dokumentiert, beispielsweise verschwand eine Molkerei an der „Dunklen Halle“.
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Güterbahnhof
Das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs ist Kernstück des großen Stadtentwicklungsprojekts „Quartier Südliche Altstadt“ (QSA). Ältere Fotos zeigen den früheren Güterschuppen und die Verladerampe vor dem Rückbau.
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Hospitalstraße
Die Hospitalstraße wurde im Zuge des Wachstums des katholischen Krankenhauses abgebunden. Frühere Nutzungen wie das Waisenhaus (St. Josefskinderheim), die Nikolaischule und das Schaurothsche Palais wichen im Laufe der Zeit der Erweiterung des Krankenhaus-Areals.
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Kahlenstraße
Die Volksbank Beckum-Lippstadt sanierte und erweiterte 2018 ihre Hauptstelle an der Kahlenstraße, wobei mehrere Gebäude an der Spielplatzstraße abgerissen wurden.
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Klosterstraße
Bei Grabungen an der Ecke Cappel-/Klosterstraße wurden 2021 zwei Hausgrundrisse, ein Steinbrunnen und ein Holzbohlenweg aus der Frühzeit der Stadtgründung freigelegt.
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Lange Straße
Ein Beispiel ist Hülsemanns Schänke nahe dem Bahnhof, ein Blickfang der Altstadt, der zwischen größeren Neubauten „eingekeilt“ liegt. Die Lange Straße selbst wurde 1973 zur Fußgängerzone.
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Lichtenbergstraße
Seit dem Abriss des Kolpinghauses Anfang der 1980er Jahre entstanden mehrere neue Gebäude neben den altstadttypischen kleineren Häusern.
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Lippertor
Das ehemalige „City-Hotel“ – ursprünglich eine neoklassizistische Villa, später Kinderklinik – wurde 2025 abgerissen; auf dem Grundstück entstehen Eigentumswohnungen.
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Mühlenstraße
Ein lange vernachlässigtes Fachwerkhaus an der Mühlenstraße wurde grundlegend saniert und ist heute wieder ein Schmuckstück der Straße.
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Nordbahnhof
Der frühere Nordbahnhof an der Strecke der Westfälischen Landeseisenbahn musste der „Nordtangente“ (Dr.-Wilhelm-Röpke-Straße) weichen.
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Ostwall
Die Bebauung des Ostwalls hat sich stark gewandelt, u.a. durch die Förderung innerstädtischen Wohnens. Ein ehemaliger evangelischer Kindergarten an der Ecke zur Woldemei wurde abgerissen und durch ein Ärztehaus ersetzt.
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Poststraße
Die Poststraße hat sich in den letzten drei Jahrzehnten stark verändert und ist heute Querspange der Fußgängerzone zur Cappelstraße. Der Abschnitt vom Metzgeramtshaus zur Cappelstraße veränderte durch Abrisse alter Bürgerhäuser und einer Molkerei sein Gesicht am stärksten.
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Preußenstraße
Da die Bausubstanz einiger Gebäudezeilen zwischen Preußen- und Möllerstraße nicht mehr zeitgemäßen Ansprüchen entsprach, wurden sie durch Neubauten ersetzt.
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Rathausplatz
Der Rathausplatz war noch Anfang der 1980er Jahre ein Parkplatz und wurde erst 1986 im Rahmen der Altstadtsanierung als autofreier Platz gestaltet.
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Rixbecker Straße
Der Automobil-Zulieferer Hella (heute Forvia) hatte an der Rixbecker Straße einen ambitionierten neuen Hauptsitz namens „Cells“ geplant - die Pläne wurden jedoch aufgegeben.
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Soeststraße
Ein Beitrag beschreibt, wie nach dem Abbruch des Lebensmittelmarktes „Minipreis“ das Seniorenwohnheim St. Annen-Rosengarten entstand.
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Spielplatzstraße
Die Bautätigkeit der Volksbank an der Kahlenstraße führte zum Abriss mehrerer Gebäude an der Spielplatzstraße. Weitere Beiträge erinnern an das legendäre Modehaus „Albert Eickhoff“ sowie an die frühere Sparkasse bzw. Stadtbücherei.
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Stiftsfreiheit
Die als Sackgasse etwas versteckt liegende Straße Stiftsfreiheit südlich der Stiftskirche ist trotz ihrer ruhigen, innenstadtnahen Lage eher wenig bekannt. Mehrere ältere Häuser wurden hier zuletzt abgerissen.
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Stiftstraße
Wie schon bei der David-Gans-Straße beschrieben, stand an der Ecke zur David-Gans-Straße ein altes Fachwerkhaus, hinter dem sich die ehemalige Synagoge Lippstadts verbarg.
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Südertor
Gewerbebauten und der städtische Bauhof wurden abgerissen, eine neue Unterführung und ein Geschäftszentrum mit Parkdeck entstanden.
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Union
Das Gelände der Westfälischen Union grenzt an die Altstadt und gilt als städtebaulich wichtige Potenzialfläche.
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Woldemei
Die Woldemei, früher Wilhelmstraße genannt, wurde autogerecht als zweispurige Straße angelegt, nachdem die Lange Straße zur Fußgängerzone wurde.
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Zur Helle Platz
Den heutigen „Zur Helle Platz“ an der Cappelstraße gab es in den 1980er Jahren noch nicht – der Bereich war ein vom Autoverkehr dominierter, wenig einladender Straßenraum. Nach dem Abriss mehrerer baufälliger Fachwerkhäuser entstand ein neuer, verkehrsberuhigter Platz mit Eisdiele, Café und Geschäften.
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