von Wolfgang Zylka
Das erste WLE-Eisenbahnmuseum wurde am 4. August 1984 zusammen mit dem Verein „Lippstädter Eisenbahn-Freunde“ (LEF) gegründet. Große Unterstützung fand es bei der WLE. Erste Ausstellungen fanden schon während der Lippstädter Herbstwoche im Oktober 1984 statt. Es ist somit das älteste WLE-Museum.

Die erstmalige Museums-Eröffnung im Vereinshaus war im Mai 1985. Ausgestellt wurden vier Bahn-Arbeitsplätze, die aus gesammelten Originalteilen der Bahn wieder zusammengesetzt wurden: ein Fahrkartenverkäufer, ein Bahnhofsvorsteher, ein Schrankenwärter und ein Stellwerker mit einer Hebelbank.
Seitdem die Räumlichkeiten 1992 aufgegeben wurden, wird Wolfgang Zylkas Sammlung als mobiles Museum ausgestellt. So war es im Laufe von drei Jahrzehnten bereits in allen 16 Bundesländern aufgebaut. Und es kann zu weiteren Veranstaltungen gebucht werden.

Der Schrankenposten:
Breite/Tiefe/Höhe: bis zu 8 Meter / 2 Meter / 2,50 Meter. Anschlusswert: 230 V.
Dieser Raum ist durch die teilbare Rückwand mobil und individuell aufbaubar.
Er hat die Vollausstattung eines Schrankenpostens mit Stellwerk (Blockstelle).
Alle Teile werden erklärt und vorgeführt, so dass ein kompletter Betriebsablauf
simuliert werden kann. Die Ausstattung entspricht etwa den 1960er bis 70er Jahren.

Auch dieses Zugabteil ist zerlegbar und mobil. Das Fenster lässt sich öffnen und man darf auch einmal an der Notbremse ziehen.

Bahnschwelle und Gleis: Hier ist eine Schraube locker und muss vom Besucher festgezogen werden. Die Arbeit eines Streckenläufers wird erklärt.


Stellwerk Lippstadt-Fahrdienstleiter Lf. Mobil auf Palette. Der Signalhebel kann von Besuchern "gezogen" werden.

Hierbei handelt es sich um ein funktionstüchtiges, freistehendes Basa-Telefon. Der Besucher muss von hier per Morse-Code einen zuständigen Schrankenposten anwählen, um den nächsten Zug mitzuteilen.

Modellbau in H0, hier die WLE-Lokhalle in Lippstadt. Derzeit 65 WLE-Lokomotiven - Unikate: Dampf und Diesel, Triebwagen und zahlreiche Personen- und Güterwagen, und 3 Generationen WLE-Steinzüge!
Ein weiteres Modell zeigt den WLE-Bahnhof „Lippstadt-Nord“, ca. 1970. In diesem Modell können die Weichen einzeln manuell per Drahtseil (umgesetzt als Zwirnsfäden) gezogen werden. Das Baujahr des Modells ist 1984, im Jahr der Museums-Eröffnung.
Das Museum kann nach Voranmeldung in Wünnenberg-Haaren besichtigt werden oder als mobile Ausstellung gebucht werden.
Kontakt:
Wolfgang Zylka, Hinter den Zäunen 35, 33181 Haaren
Tel.: 01522-3328444
E-Mail: